In der Arbeitswissenschaft wird die Ablaufanalyse dazu verwendet, sämtliche Arbeitsabläufe zu analysieren. Der erste Schritt bei einer Ablaufanalyse ist das Erstellen einer Ablaufkarte, welche den detaillierten Ablauf innerhalb eines Unternehmens beinhaltet. Danach wird die Ablaufanalyse entwickelt und anschließen bewertet. Um eine Ablaufanalyse durchführen zu können, werden diese in Ablaufabschnitte zerlegt, um danach einen Arbeitsprozess oder einen Arbeitsablauf analysieren, darstellen und bewerten zu können. Dazu gehört zum Beispiel, wie beteiligte Personen, Betriebsmittel und Arbeitsgegenstände zusammenwirken. Um dieses Zusammenwirken analysieren zu können, werden zeitliche, logische, räumliche, menschliche und technische Aspekte berücksichtigt. Der Ausgangszustand wird durch diese systematische Vorgehensweise analysiert und der Soll-Zustand konzipiert. Das Ergebnis der Ablaufanalyse sind eventuelle Probleme im Ablauf und in der Effizienz. Hauptgrund für die Durchführung der Ablaufanalyse ist die Rationalisierung und somit die Einsparung von Kosten. Auch wenn neue Arbeitsabläufe geplant sind, wird grundsätzlich im Vorhinein eine Analyse erstellt. Wird die Ablaufanalyse angewandt, kann der gesamte Geschäftsprozess verbessert werden. Die aufgrund der Ablaufanalyse ermittelten Schwachstellen werden bestmöglich optimiert. Dies kann sein durch das Weglassen von nicht wertschöpfenden Prozessen oder das Zusammenlegen von Teilprozessen. Auch das Auslagern von Teilprozessen oder Aktivitäten an andere Stellen oder die Änderung der Reihenfolge kann zielführend sein. Dadurch lassen sich Schnittstellen vermeiden und die Liegezeiten oder Durchlaufzeiten werden reduziert.